Mit dem KI-Abgleich von Open Access Finder finden Sie anhand Ihres Abstracts eine passende Zeitschrift, kostenlos. Das Werkzeug vergleicht Ihren Text mit allen Zeitschriften im Directory of Open Access Journals (DOAJ) und zeigt die, deren Themenspektrum Ihrem Artikel am nächsten kommt. Standardmäßig sind das nur die 14.571 Diamond-Zeitschriften, die keinerlei Autorengebühren verlangen, jeweils mit Scopus-Quartil, Gebühren und einer Begründung für den Treffer. Neu in der Materie? Lesen Sie unseren Ratgeber zu Open Access.
Titel und Abstract einfügen: Ein kleines Sprachmodell in Ihrem Browser sortiert kostenlose Zeitschriften danach, wie gut ihr Profil passt. Nichts verlässt Ihr Gerät.
So funktioniert der KI-Abgleich
- Text einfügen. Öffnen Sie den Reiter KI, tragen Sie Ihren Titel unter „Thema oder Titel“ und Ihr Abstract (bis zu 6.000 Zeichen) unter „Abstract“ ein und klicken Sie auf Mit KI finden.
- Das Modell lädt einmalig. Ihr Browser lädt all-MiniLM-L6-v2 herunter, ein kleines Sentence-Embedding-Modell (rund 23 MB), und führt es mit Transformers.js aus. Danach liegt es im Cache.
- Ihr Abstract wird zum Vektor. Das Modell übersetzt Ihren Text in 384 Zahlen, die sein Thema abbilden. Lange Abstracts werden in Abschnitte von etwa 150 Wörtern geteilt, deren Vektoren gemittelt werden.
- Jede Zeitschrift wird verglichen. Für jede DOAJ-Zeitschrift liegt ein vorberechneter Vektor vor. Bei mehr als 10.000 Zeitschriften, knapp der Hälfte des DOAJ, beruht er auf den offiziellen Aims & Scope (80 %), den DOAJ-Schlagwörtern und -Fächern (15 %) und den SCImago-Kategorien (5 %); die Scope-Texte stammen von den Websites der Zeitschriften oder von PJIP. Die übrigen Zeitschriften werden über Titel, Schlagwörter, Fächer und Kategorien beschrieben und als „nur Metadaten“ gekennzeichnet.
- Fachfremdes fällt heraus. Eine Disziplinprüfung entfernt Zeitschriften aus unverwandten Fächern, und alles unter 20 % Übereinstimmung wird ausgeblendet; der Rest wird gerankt.
Was jedes Ergebnis zeigt
- Den Übereinstimmungswert mit Einstufung: stark (ab 70 %), gut (50–69 %), möglich (35–49 %) oder schwach (20–34 %, erst auf Klick sichtbar).
- Die Grundlage: „Offizielle Aims & Scope“ oder „Offizieller Scope nicht verfügbar — nur Metadaten“, dazu der Link Aims & Scope prüfen zur Quellseite oder zur Website der Zeitschrift.
- Eine zweiteilige Begründung: die thematische Übereinstimmung (etwa „Gemeinsame Themen: Fernerkundung, Bewässerung“ und die SCImago-Kategorien), danach, was nur die Reihenfolge beeinflusst hat, etwa das Quartil oder „kostenlos publizieren“.
- Die Zeitschriftenkarte: Quartil, Verlag, Land, Gebühren, SJR, H-Index und Wochen bis zur Veröffentlichung. Bei rund 3.500 Zeitschriften lassen sich die Aims & Scope direkt aufklappen, bereitgestellt von PJIP (Practical Journal Insight Project) unter CC BY-NC 4.0.
Filter bestimmen, welche Zeitschriften verglichen werden, nie deren Wert: Gebührenart, Quartil, nur in SCImago indexierte, Fachgebiet, maximale Wochen bis zur Veröffentlichung und maximale APC. Sortieren können Sie nach Übereinstimmung, Quartil, SJR, H-Index, Bearbeitungszeit, Preis oder Titel; Zeitschriften lassen sich auf die Merkliste setzen und live in Scopus prüfen.
CSV exportieren speichert alle bewerteten Treffer in der aktuellen Reihenfolge: Rang, Prozentwert, Evidenzstufe, Begründung und gemeinsame Schlagwörter, dazu ISSN, Gebühren, Quartil, SJR, H-Index, Verlag und Links jeder Zeitschrift. Die Datei entsteht in Ihrem Browser.
Was der Wert bedeutet und was nicht
Der Prozentwert misst ausschließlich thematische Nähe: eine Kosinus-Ähnlichkeit zwischen Ihrem Abstract und dem Themenspektrum der Zeitschrift, so skaliert, dass fachfremde Gebiete nahe 0 % liegen und die nächstgelegenen Zeitschriften für ein typisches Abstract bei etwa 50 bis 95 %. Quartil, Gebühren und gemeinsame Schlagwörter verändern ihn nie; sie ordnen nur Zeitschriften, die die Schwelle bereits überschritten haben, und das nur geringfügig um.
Nur Zeitschriften, deren offizielle Aims & Scope in den Abgleich eingeflossen sind, können als Hauptempfehlung erscheinen. Die übrigen stehen unter „Mögliche Treffer — Ziele und Themenspektrum der Zeitschrift prüfen“. Texte unter 40 Wörtern lösen einen Hinweis aus: Ein Titel allein liefert unzuverlässige Ergebnisse.
Datenschutz: Nichts verlässt Ihren Browser
Die anderen Werkzeuge im Vergleich unten verarbeiten Ihr Abstract auf ihren Servern. Hier geschieht der Abgleich auf Ihrem Gerät:
- Das Modell läuft in Ihrem Browser. Titel und Abstract werden weder an uns noch an einen KI-Anbieter oder eine API gesendet.
- Ihr Browser lädt die Bibliothek Transformers.js (jsDelivr), das Modell (Hugging Face) und die Zeitschriftenvektoren (unser Datenserver). Keine dieser Anfragen enthält Ihren Text, und die Dateien werden zwischengespeichert.
- Es gibt kein Konto. Ihre Merkliste bleibt im Speicher Ihres Browsers, und die CSV-Datei wird lokal erzeugt.
Damit eignet sich das Werkzeug für unveröffentlichte Manuskripte, die Sie nicht in fremde Systeme kopieren möchten.
Im Vergleich mit den Zeitschriftenfindern der Verlage
Verlagswerkzeuge helfen bei der Wahl zwischen den Zeitschriften eines Verlags, mit Kennzahlen wie Impact Factor oder Entscheidungszeiten. Open Access Finder beantwortet eine andere Frage: Welche Open-Access-Zeitschrift, gleich welchen Verlags, passt ohne Autorengebühr zu meinem Artikel? Die Tabelle gibt wieder, was die Werkzeuge am 15. Oktober 2026 auf ihren öffentlichen Seiten angeben.
| Werkzeug | Alle Verlage? | Filter für Zeitschriften ohne APC? | Zeigt Scopus-Quartil? | Läuft im Browser? | Anmeldung nötig? |
|---|---|---|---|---|---|
| Open Access Finder (KI-Abgleich) | Ja, alle DOAJ-Zeitschriften (nur reine Open-Access-Zeitschriften) | Ja, standardmäßig Diamond | Ja (SCImago) | Ja | Nein |
| Elsevier JournalFinder | Nein, in Scopus indexierte Elsevier-Zeitschriften | Nein; Filter Gold Open Access oder Subskription | Zeigt CiteScore und Impact Factor | Nein | Nein; nur zum Speichern von Listen |
| Springer Nature Journal and funding finder (früher Journal Suggester) | Nein, Springer-Nature-Zeitschriften | Zeigt die Open-Access-Finanzierung Ihrer Einrichtung | — | Nein | Nein |
| Wiley Journal Finder | Nein, rund 1.900 Wiley-Zeitschriften | Nein; Filter „Fully Open Access“, „Offers Open Access“ oder „Subscription Only“ | Zeigt Impact Factor und CAS-Ranking | Nein | Nein |
| Taylor & Francis Journal Suggester | Nein, Taylor-&-Francis-Zeitschriften | Nein; kennzeichnet Open-Access-Optionen | Zeigt Zitations- und Geschwindigkeitskennzahlen | Nein; Abstracts werden zur Verbesserung gespeichert | Nein |
| JANE | Ja, Zeitschriften in PubMed (Biomedizin und Lebenswissenschaften) | Nein; Beschränkung auf Open-Access-Zeitschriften möglich | — | Nein | Nein |
| B!SON (TIB und SLUB) | Ja, alle DOAJ-Zeitschriften | Ja, Regler für maximale APC | Nein | Nein; Eingaben werden nicht gespeichert | Nein |
„—“ bedeutet: Die öffentlichen Seiten des Werkzeugs machen dazu keine Angabe. B!SON ist die naheliegendste Alternative: Es deckt ebenfalls das DOAJ ab, filtert nach APC und kann zusätzlich Ihr Literaturverzeichnis mit OpenCitations-Daten abgleichen. Für Subskriptions- oder Hybridzeitschriften nutzen Sie ein Verlagswerkzeug, denn das DOAJ führt nur reine Open-Access-Zeitschriften. Quellen: Elsevier, Springer Nature, Wiley, Taylor & Francis, JANE, B!SON.
Tipps für bessere Treffer
- Titel und vollständiges Abstract einfügen. Mit 150 bis 300 Wörtern hat das Modell genug Material; ein Titel allein reicht nicht.
- Auf Englisch eingeben. Das Modell wurde überwiegend mit englischen Texten trainiert, darunter rund 42 Millionen Titel-Abstract-Paare aus Fachartikeln. Ist Ihr Artikel auf Deutsch, fügen Sie die englische Fassung des Abstracts ein.
- Schlüsselbegriffe ins Titelfeld: Methode, Material, Organismus, Population oder Region. Präzise Begriffe helfen mehr als Wörter wie „Analyse“ oder „System“.
- Varianten ausprobieren. Starten Sie die Suche erneut nur mit Methoden und Ergebnissen, oder betonen Sie die Anwendung statt der Technik; interdisziplinäre Arbeiten führen so oft zu anderen Zeitschriften.
- Erst weit, dann eng. Erscheinen nur wenige Zeitschriften, nehmen Sie APC- oder ungerankte Zeitschriften hinzu und entfernen das Fachgebiet; danach Quartil, Bearbeitungszeit und Budget enger fassen.
- Merkliste prüfen. Öffnen Sie Aims & Scope prüfen, lesen Sie aktuelle Artikel und prüfen Sie die Scopus-Indexierung, falls Ihre Einrichtung sie verlangt.
Häufige Fragen
Ist der KI-Abgleich wirklich kostenlos?
Ja: keine Anmeldung, kein Bezahlmodell, keine Begrenzung der Suchen. Das Modell läuft auf Ihrem Gerät, deshalb kosten uns Suchen nichts.
Wird mein Abstract hochgeladen oder gespeichert?
Nein. Ihr Text wird in Ihrem Browser verarbeitet und nirgendwohin gesendet. Heruntergeladen werden nur das Modell und die Zeitschriftenvektoren.
Bedeutet ein hoher Wert, dass mein Artikel angenommen wird?
Nein. Der Wert misst nur, wie nahe Ihr Abstract dem erklärten Themenspektrum der Zeitschrift ist. Über die Annahme entscheiden Ihre Arbeit, die Anforderungen der Zeitschrift und das Peer Review. Betrachten Sie die Ergebnisse als Vorauswahl, die Sie prüfen.
Wie finde ich Scopus-Zeitschriften ohne APC?
Lassen Sie den Standardfilter Diamond · gratis aktiv, schalten Sie Nur in SCImago indexierte ein und wählen Sie Ihre Quartile. 4.279 Diamond-Zeitschriften sind in Scopus gerankt, 711 davon im Q1. Fertige Listen finden Sie unter kostenlose Scopus-Zeitschriften und nach Fachgebiet.
Funktioniert es auch mit einem deutschen Abstract?
Ja, aber die Treffer werden schwächer, weil das Modell englische Texte am besten vergleicht. Fügen Sie besser die englische Fassung ein, und filtern Sie den Haupt-Finder nach Sprache, um Zeitschriften zu finden, die auf Deutsch publizieren.